Um bei sich zu bleiben und genug Kraft für eigene Themen als aber auch für die Unterstützung des erkrankten Angehörigen zu haben, ist es wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen und zu setzen.
Hier eine kleine Übung, die dabei unterstützt ein entsprechendes Bewusstsein zu schärfen:
- Heute einmal bewusst wahrnehmen:
Welche Gefühle gehören wirklich zu mir – und welche übernehme ich vielleicht gerade vom anderen? - Vor einem Gespräch kurz innehalten:
„Was brauche ICH gerade eigentlich?“ - Eine kleine Pause schaffen, bevor sofort reagiert wird.
- Heute einmal etwas tun, das nichts mit der Erkrankung zu tun hat.
- Abends kurz notieren:
Was habe ich heute getragen, das vielleicht gar nicht allein in meiner Verantwortung war?
Finden Sie in den folgenden Artikeln weitere hilfreiche Informationen:
Zwischen Helfen und Kontrollieren
Was Angehörige oft unbewußt verstärken

